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Tipps für Zeckenstiche bei Tieren

Frühlingzeit ist Zeckenzeit – Wie schütze ich meinen Vierbeiner?

Die Vögel singen, Temperaturen steigen, Krokusse blühen, die Natur erwacht, der Frühling naht. In dieser Zeit kann man es kaum erwarten mit seinem Hund eine große Runde zu drehen. Kaum sind die Worte „Wollen wir raus?“ ausgesprochen, steht der fellige Vierbeiner bereits in den Startlöchern. Sobald man seinen Hund von der Leine macht, pest er auch schon los. Er rennt in den Wald, springt durch hohe Gräser und läuft durch dicht bewachsenes Gestrüpp.

Zurück zuhause wird sich erst einmal ausgeruht. Der Hund lässt sich von seinem Zweibeiner kraulen. Doch was für einen komischen Knubbel spürt man da plötzlich an seinem Hund? Man drückt das Fell zur Seite und entdeckt eine vollgesaugte Zecke.

Was sollte ich nun am besten tun? Hat die Zecke meinem Hund schon Krankheiten übertragen? Und wie kann ich einen nächsten Zeckenstich bei meinem Hund vorbeugen? Hier sind ein paar Infos und Tipps rund um den Zeckenstich bei Hunden zusammengestellt.
 

Welche Erkrankungen können bei meinem Vierbeiner auftreten?

Borreliose ist wohl die bekannteste unter allen Krankheiten, die durch Zeckenstiche übertragen werden können. Borreliose wird durch spiralförmige Bakterien, Borrelia Burgdorferi, verursacht. Das für den Menschen typische Symptom der Wanderröte wird jedoch beim Hund aufgrund seines dicken Felles kaum erkannt. Vielmehr lassen Gelenkschwellungen an den Vorder- oder Hinterläufen der Hunde auf eine Erkrankung an Borreliose zurückführen.

Auch FSME kann durch Zecken auf die felligen Vierbeiner übertragen werden. Die Frühsommer-Menningoenzephalitis wird nicht durch Bakterien, sondern durch Viren ausgelöst. Anders als bei der Borreliose, können die Viren unmittelbar nach dem Stich in das Blut des Wirtes übertragen werden.
Eine weitere Erkrankung ist die Ehrlichiose. Welpen sind für diese Infektionskrankheit besonders anfällig. Ehrlichiose wird durch die Ehrlichia-Bakterien verursacht. Symptome wie Fieber, Erbrechen, Mattigkeit und Abmagerung weisen auf diese Erkrankung hin.
 

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Wie sollte ich vorgehen, wenn mein Vierbeiner bereits gestochen worden ist?

Entdeckt man bei seinem Haustier eine festgebissene Zecke, so sollte diese so schnell wie möglich entfernt werden. Darauf ist zu beachten, dass die Zecke nicht am hinteren Teil des Körpers, oder gar an den Beinen gegriffen wird. Man sollte die Zecke möglichst weit vorn am schwarzen Kopf packen, damit dieser nicht in der Haut des Tieres stecken bleibt.
 

Pfizer Zecken 800Wie beuge ich Zeckenstiche bei meinem Vierbeiner vor?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Zeckenstich vorzubeugen. Die einfachste und schnellste Möglichkeit ist, den Hund nach jedem Spaziergang nach den kleinen Blutsaugern abzusuchen. Meistens beißen die Zecken nicht sofort zu oder man kann die Zecke entfernen, bevor es zu einer Infektion kommt.

Spot-On-Präparate können dem Hund auf die Haut getröpfelt werden. Diese Schutzmaßnahme tötet die Zecke beim Blutsaugen ab. Die auf die Tierhaut getröpfelte Substanz hält mehrere Wochen.
Spezielle Zeckenschutz-Halsbänder können dem Hund angelegt werden. Diese Halsbänder enthalten Gifte, die den lästigen Blutsauger abtöten.
Anders als beim Menschen gibt es für den Hund auch Impfungen gegen Borreliose. Durch die Schutz-Impfung bildet der Hund Antikörper, die vor Infektionskrankheiten schützen.
 

Artikel von Katharina Block
© Foto oben: L.Schmiegel (Wikimedia); 2. / 3. / 4. Foto: Pfizer | www.zecken.de; Quelle: zecken.de

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